Zonen mit Einschränkungen für Modellluftfahrzeuge und Drohnen

Der Betrieb von Modellluftfahrzeugen und Drohnen mit einem Gewicht zwischen 0,5 und 30 kg ist gemäss Art. 17 Abs. 2 Bst. a und b der Verordnung des UVEK über Luftfahrzeuge besonderer Kategorien (VLK; SR 748.941) untersagt, wenn sich diese in einem Abstand von weniger als 5 km von den Pisten eines zivilen oder militärischen Flugplatzes befinden. Diese Zonen werden in der Karte als Zone mit Flugverbot (5 km Pistenabstand) dargestellt. Die Flugplatzleiterin oder der Flugplatzleiter kann eine den lokalen Gegebenheiten angepasste, verkleinerte Zone festlegen, welche den 5 km Kreis ersetzt. Zusätzlich ist der Betrieb in aktiven Kontrollzonen (CTR) untersagt, sofern dabei eine Höhe von 150 m über Grund überstiegen wird. Diese Zonen werden in der Karte als Zone mit eingeschränktem Flugverbot (150 m über Grund) dargestellt. Ausnahmen um Flugplätze und in Kontrollzonen (CTR) können gemäss Art. 18 Abs. 1 Bst. a bewilligt werden: bei Flugplätzen mit Flugsicherungsdiensten von der Flugverkehrsleitstelle im Einvernehmen mit der Flugplatzleiterin oder dem Flugplatzleiter, bei den übrigen Flugplätzen von der Flugplatzleiterin oder vom Flugplatzleiter. Der Betrieb von zivilen, unbemannten Luftfahrzeugen ist in Wasser- und Zugvogelreservaten gemäss Art. 5 Abs. fbis der Verordnung über die Wasser- und Zugvogelreservate von internationaler und nationaler Bedeutung (WZVV; SR 922.32) und in Jagdbanngebieten gemäss Art. 5 Abs. fbis der Verordnung über die eidgenössischen Jagdbanngebiete (VEJ; SR 922.31) verboten. Gestützt auf Art. 1 des Bundesgesetzes über den Schweizerischen Nationalpark im Kanton Graubünden (Nationalparkgesetz; SR 454) und der dazugehörenden kantonalen Verordnung über den Schutz des Schweizerischen Nationalparks (Nationalparkordnung) ist der Schweizerische Nationalpark im Engadin und Münstertal im Kanton Graubünden ein Reservat, in dem die Natur vor allen menschlichen Eingriffen (und damit auch dem Betrieb von unbemannten Luftfahrzeugen) geschützt ist. Diese Zonen werden in der Karte als Zone mit Flugverbot (Schutzgebiete für Wildtiere) dargestellt. Ausnahmen in Schutzgebieten für Wildtiere können gestützt auf Artikel 14 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (JSG; SR 922.0) durch das Bundesamt für Umwelt bewilligt werden. Die Zuständigkeit für die Bewilligung wurde zwischenzeitlich an die Kantone delegiert. Ausnahmen im Schweizerischen Nationalpark können durch den Direktor bewilligt werden. Weitere permanente Flugverbotszonen werden in der Karte als Zone mit Flugverbot (übrige permanente Einschränkungen basierend auf Bundesgesetzgebung) dargestellt. Ausnahmebewilligungen können bei den zuständigen Stellen beantragt werden.

Daten und Ressourcen

Zusätzliche Informationen

Identifier
c3ebd7ba-0fd5-411a-9074-3d0cdc46bc4d@bundesamt-fur-zivilluftfahrt-bazl
Titel für die URL des Datasets
zonen-mit-einschrankungen-fur-modellluftfahrzeuge-und-drohnen
Veröffentlichung des Datasets terminieren
Erstellungsdatum
24. März 2022
Änderungsdatum
-
Aktualisierungsintervall
-
Zeitliche Abdeckung
-
Publisher-Informationen
Bundesamt für Zivilluftfahrt
Kontaktstellen
daniela.nowak@bazl.admin.ch
Sprachen
  • Englisch
  • Deutsch
  • Französisch
  • Italienisch
Url
https://www.bazl.admin.ch/bazl/de/home/gutzuwissen/drohnen-und-flugmodelle.html
Beziehungen
Räumlich
Schweiz
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Nutzungsbedingungen
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